top of page

KTM RC CUP WORLD FINAL

Der KTM BLOG sprach mit KTM RC CUP Projektmanager Günter Gahleitner von GA Promotion, um ein bisschen mehr über das allererste World Final zu erfahren.

Mit der Einführung der weltweiten KTM RC CUP Serie bekamen junge Rennfahrer mit der CUP-Version der KTM RC 390 eine erstklassige und leistbare Möglichkeit, ihr Talent auf internationalen Rennstrecken unter Beweis zu stellen.


KTM_logo_RCcup_RL

Jetzt haben die besten der besten beim ersten RC CUP World Final die Chance, ihr Talent zu zeigen und tolle Preise zu gewinnen. Vom 2. bis 4. Oktober treffen sich die besten fünf Fahrer der Serien aus Finnland, Deutschland, den Niederlanden, Mexiko, Nordamerika und dem Vereinigten Königreich, um sich auf der berühmten Strecke von Silverstone zu messen.

Günter, was genau ist der KTM RC CUP, der gerade in vielen Ländern ausgetragen wird? „Der KTM RC CUP bietet jungen Talenten die Möglichkeit, mit perfekt vorbereiteten Motorrädern auf internationalen Rennstrecke zu fahren und ist damit Teil eines weltweiten Nachwuchsprogramms.

In den letzten Jahren ist es für junge Fahrer immer schwieriger geworden, in professionelle Serien einzusteigen und dort Fuß zu fassen, nachdem sie die Pocket-Bikes, Mini-Bikes oder Mini-Motos hinter sich gelassen haben … selbst für Rookies ist es schwierig. Und nicht jeder 13- oder 14-Jährige hat das nötige Budget oder Talent, um direkt in die Moto3-Klasse aufzusteigen. Mit dem Launch der RC 390 im Jahr 2014 wurde die perfekte Grundlage für eine konkurrenzfähige CUP-Version geschaffen.”

Der RC CUP begann 2014 mit dem deutschen ADAC Junior Cup. Wie kam es dazu? „Den ADAC Junior Cup gibt es bereits seit 24 Jahren. Internationale Grand Prix Stars wie Thomas Lüthi und Stefan Bradl usw. haben in dieser Serie ihre ersten Schritte gemacht. 2013 fuhren sie ihre letzte Saison mit Aprilia RS125 2-Takt Motorrädern. Dann suchte der ADAC nach einem Partner, der die Serie mit einem kostengünstigen 4-Takt Rennmotorrad unterstützen konnte und natürlich führte sie die Suche zu KTM.

Im Herbst 2013 einigten sich KTM CEO Stefan Pierer und ADAC Motorsport-Präsident Herrmann Tomczyk schnell auf einen Dreijahres-Vertrag. Diese schnelle Einigung ließ nur wenig Zeit, um die CUP-Version zu entwickeln und 40 Standard RC 390 bis März 2014 in ein Cup-Motorrad umzubauen.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie hart wir gearbeitet haben, um eine Spezifikation und Maschine zu entwickeln, die man um Weihnachten 2013 bereits testen konnte. Im Februar 2014 hatten wir die ersten Motorräder und Teile zum Umbau. Das waren ein paar lange Tage, denn wir mussten Anfang April alle Motorräder zum ADAC Einführungslehrgang bringen, wo die Fahrer schon auf ihre Motorräder gewartet haben. Aber nicht nur sie, auch internationale Journalisten waren vor Ort, um das Bike testen. Am Ende haben wir es dank eines kleinen aber großartigen Teams im KTM Headquarter geschafft.“

Jedes der Länder – Finnland, Deutschland, die Niederlande, Mexiko, Nordamerika und das Vereinigte Königreich – schickt die fünf bestplatzierten Fahrer ins Rennen; was ist er Anreiz, um an diesem Rennen teilzunehmen und idealerweise zu gewinnen? „In meinen Augen ist der größte Anreiz offensichtlich; wenn ich ein junger Fahrer bin und ich bekomme die Chance an einem World Final teilzunehmen, das im Rahmen der British Superbike Meisterschaft ausgetragen wird, dann würde ich mich bereits wie ein Sieger fühlen!

Natürlich haben wir auch eine Menge Preise, zum Beispiel eine RC 390 CUP, ein Coaching mit einem der KTM Moto3-Werksfahrer Brad Binder oder Miguel Oliveira, ein WP Suspension Kit, Gutscheine für KTM PowerParts und PowerWear … Alle World Final Teilnehmer bekommen Preise, das ist großartig.“


Top5-Finalisten aus den USA

Top5-Finalisten aus den USA


Wie werden beim World Final die Punkte vergeben? „Alle nominierten Finalsten des World Finals werden anhand des gleichen Punktesystems bewertet, das auch im britischen RC CUP genutzt wird, denn das World Final wird innerhalb der letzten beiden Saisonrennen des britischen Cups ausgetragen – für einige der britischen Cup-Fahrer steht also einiges auf dem Spiel! Der Gesamtsieger wird anhand der kombinierten Punkte aus den beiden ausgetragenen Rennen ermittelt. Bei Punktegleichstand zählt die nächstbeste Platzierung und dann die beste Rundenzeit.“

Im Finale kommen Metzeler M7 RR Reifen zum Einsatz wie sie auch in den Cups im Vereinigten Königreich, Deutschland und den Niederlanden gefahren werden, aber nicht in Amerika (Dunlop) und Finnland (Mitas); bringt das einigen Fahrern einen Vorteil? „Das glaube ich nicht. Der Metzeler M7 RR ist der perfekte Reifen für alle Fahrstile und Bedingungen und hat sich in den vergangenen zwei Jahren bewährt. Es ist sehr einfach für diesen Reifen das richtige Set-up zu finden und er hat absolut kein Problem mit unterschiedlichen Temperaturen. Ich bin sicher, dass die Fahrer aus Finnland, Mexiko und den USA sich nach zwei Trainingssessions schnell an den Reifen gewöhnt haben werden.“

Ein Finale im Vereinigten Königreich im Oktober?! Da ist Regen sehr wahrscheinlich. Warum habt ihr euch für Silverstone als Austragungsort für das erste World Final entschieden? „Zur Zeit werden die meisten RC 390 CUP Meisterschaften in Europa ausgetragen, es war also klar, dass das World Final auch in Europa stattfinden würde. Durch die Unterstützung von KTM UK und MSVR (MotorSport Vision Racing: Eigentümer und Betreiber zahlreicher Rennstrecken im Vereinigten Königreich), hatten wir die Chance im Rahmen eines British Superbike Wochenendes zu fahren. Da mussten wir natürlich zusagen.

Außerdem wollten wir das World Final noch vor der Auswahlveranstaltung für den Red Bull MotoGP Rookies Cup austragen, die Mitte Oktober in Spanien stattfindet. Viele Fahrer wollen daran teilnehmen und ich denke, sie fahren besser, wenn sie ihre Leistung ohne Druck erbringen können. Für mich und das KTM HQ war auch klar, dass wir uns vorranging auf ein Land konzentrieren, das bereits einen RC 390 CUP austrägt.

Wegen dem Regen … aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es zu dieser Jahreszeit überall in Europa regnen kann. Aber alle Fahrer haben die gleichen Voraussetzungen und fahren unter den gleichen Bedingungen. Egal was passiert, es ist also ausgeglichen. Aber wenn immer mehr Länder eine RC CUP Serie ausrichten, dann kann das nächste World Final überall stattfinden!“


Enge Rennen in den RC CUP Serien

Enge Rennen in den RC CUP Serien


Weitere Informationen über den RC CUP sowie zum World Final unter www.ktmrccup.com.

2 views0 comments

Comments

Rated 0 out of 5 stars.
No ratings yet

Add a rating
bottom of page