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KTM Enduro Trophy in Italien

Die seit 2006 von KTM Italien organisierte Enduro Trophy, an der nur Motorräder der Marke KTM teilnehmen, zieht jedes Jahr neue orange Fahrer an und begeistert immer mehr Menschen für KTM und Enduro.

Schlamm, Staub und Schweiß: Das ist die Bestimmung der Motorradfahrer, die sich für Offroad-Fahren begeistern, eine Bestimmung, die gesucht und gewollt ist und die Bemühungen derjenigen bezahlt macht, die ihr Motorrad jedes Mal aufs Neue auf den Anhänger oder in den Transporter laden. Das aufgeheizte polierte Motorrad läuft auf Hochtouren …. kann es kaum abwarten, in seinen natürlichen Lebensraum zurückzukehren.

Dies sind die Voraussetzungen, die seit jeher die Grundlagen der Trophy bilden: Eine Veranstaltung, deren Organisation ganz im Zeichen der immer größer werdenden Ansprüche der Kunden steht und die ihnen die Möglichkeit bietet, mit dem eigenen Motorrad an einem Rennen teilzunehmen, das in einem unterhaltsamen, professionellen und vor allem stressfreien Rahmen stattfindet.


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Seit der ersten Ausgabe ist Roberto Rossi, Event & Motorsport Manager bei KTM Italien, bei der Organisation ganz vorne mit dabei und genau mit ihm möchte ich sprechen, um zu verstehen, was den Erfolg der Trophy ausmacht. Ein Erfolg, der es Wert ist, mit den Lesern des KTM BLOGs geteilt zu werden.

Roby, erzähl uns etwas über diese Erfolgsgeschichte, die seit zehn Jahren anhält … „2015 haben wir die 10. Ausgabe der KTM Enduro Trophy gefeiert und damit nicht nur die anhaltende Zuverlässigkeit von KTM in diesem Marktsegment bestätigt, sondern auch einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt. Die Zahlen sprechen für sich: Für unsere Trophy haben sich weit mehr Fahrer registriert als im Durchschnitt bei anderen nationalen Meisterschaften.“

Wie ist die Trophy organisiert? „Die Trophy besteht aus sechs nationalen Rennen, die normalerweise zwischen März und Oktober stattfinden. Die Registrierungsgebühr umfasst ein beachtliches READY TO RACE-Kit, bestehend aus einem Satz Scorpion Enduro-Reifen aus dem Hause PIRELLI, exklusiven Graphics aus dem Hause BlackBird, einem Rennanzug und Bekleidung für die Zeit nach dem Rennen und vielen weiteren Artikeln unserer Partner. Die schnellsten Fahrer erhalten den als Preis ausgeschriebenen Gewinn und die übrigen Fahrer können im Laufe der Saison die vielen anderen Produkte, die seit jeher unsere Initiative auszeichnen, gewinnen und mit nach Hause nehmen. Bei den Rennen stehen den Fahrern vor Ort technische Fachkräfte von WP Italien und Motorex zur Seite, die bei jedem Wettbewerb Tipps zu Einstellungen geben, um das Rennen optimal vorbereitet antreten zu können. Am Ende steht das große Finale mit den Auszeichnungen, die auf der EICMA vergeben und zu denen die KTM Gewinner eingeladen werden.“

Du hast gesagt, dass sehr viele an der Trophy teilgenommen haben. Wie sieht der „typische Fahrer“ der Trophy aus? „An unseren Rennen nimmt man in den klassischen Enduro-Kategorien teil, zu denen in den abschließenden Ranglisten besondere Klassen hinzukommen, die über das gesamte Jahr zu interessanten Wettkämpfen führen. Die Trophy ist nämlich nicht nur für Racing-Profis gedacht. Vielmehr richtet sie sich an diejenigen unter unseren Kunden, die sich an sechs Wochenenden im Jahr gerne in einem unterhaltsamen, dynamischen und hoch professionellen Rahmen mit anderen messen, untereinander austauschen und, warum auch nicht, einen schönen Preis mit nach Hause nehmen möchten.

Gestartet wird in den Klassen E1 (2- und 4-Takt), E2, E3 und Super für die Fahrer, die auf nationaler und internationaler Ebene wichtige Ergebnisse eingefahren haben, sowie in den Klassen Unter 18, Über 40, 45 und 50, Veteran und sogar Vintage, für die Fahrer, die mit einem Oldtimer teilnehmen möchten. Außerdem werden Club-Teams und die Teams unserer autorisierten KTM Händler ausgezeichnet. Was will man mehr?“


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Die Gruppe ist also bunt gemischt … „Genau, ein bunt gemischter Haufen von Menschen, die sicherlich durch ihre Leidenschaft für die Farbe Orange miteinander verbunden sind! Es ist einfach schön, Vater und Sohn gemeinsam am Wettkampf teilnehmen zu sehen. Es ist schön, den großen Giò Sala zu sehen, der oft und gerne vorbeikommt, um die Teilnehmer zu begrüßen und seine wertvollen Erfahrungen aus der Enduro-Weltmeisterschaft zu teilen. Und es ist einfach schön, zu sehen, wie Angelo Crippa, Managing Director von KTM Italien, der mit dem Enthusiasmus eines kleinen Jungen in der Kategorie Über 50 an den Start geht. Genau das bedeutet für uns READY TO RACE!“

Wer legt die Wettkampfordnung fest? „Die Trophy wird von uns, KTM Italien, ohne die Hilfe eines externen Promoters organisiert. Dank der überwältigenden Teilnahme der lokalen Motorradclubs und Mitarbeitern, auf die wir uns verlassen können, verbessern wir uns von Jahr zu Jahr. Alle KTM Rennen finden unter der Leitung der Federazione Motociclistica Italiana unter Einhaltung nationaler Wettkampfregeln statt. KTM macht es sich zur Aufgabe, dass der Motorradclub von der Organisation der Rennen profitiert, um den Gewinn anschließend erneut in Veranstaltungen zur Bewerbung und Förderung des Motorsports in Italien investieren zu können.“

Es geht also nicht nur um den reinen Wettkampf? Was passiert noch am Rennwochenende? „Eine Explosion in ORANGE! Eine einzigartige, sportliche, freundliche und professionelle Atmosphäre empfängt die Karawane der Trophy-Teilnehmer. Hinter unserem Erfolg verbergen sich kein Geheimnis und keine magische Formel. In der Einfachheit einer Welt, in der die Leidenschaft zur stärksten Waffe wird, liegt unser Erfolg. Die Atmosphäre im Paddock erinnert an die internationaler Veranstaltungen und das Village steht dem in nichts nach. Die Motorradclubs, von denen die Rennen organisiert werden, arbeiten eng mit den Behörden vor Ort und den Anwohnern zusammen, um sicherzustellen, dass das Wettrennen am Sonntag nur das i-Tüpfelchen einer Veranstaltung ist, die sich über ein ganzes Wochenende erstreckt. Auch die autorisierten KTM Händler sind nicht nur aus organisatorischer Sicht ganz vorne mit dabei: Im Paddock gibt es eine Motorrad-Ausstellung und einen kleinen Shop, in dem man die neuesten Artikel aus den KTM PowerWear– und KTM PowerParts-Katalogen finden kann.“


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Sechs Etappen … Welches Rennen hat dir dieses Jahr am besten gefallen? „Jede Etappe war einzigartig und auf ihre Weise unvergesslich: Von der ersten in Arma di Taggia mit dem Rennabschnitt am Strand bis hin zur Etappe in Sauze d’Oulx in den Bergen mit einem Höhenunterschied von mehr als 2000 m und einem atemberaubenden Blick auf die Alpen. Aber ich will ehrlich sein: Die letzte Etappe in Esanatoglia ist mit Abstand die Etappe, die in die Trophy-Geschichte der letzten zehn Jahre eingeht!

In der Theorie sollte die Etappe den Abschluss der Enduro Trophy 2015 bilden. In der Praxis haben wir ein echtes, eigenes KTM Festival auf die Beine gestellt, das vor und nach der Veranstaltung ein Lächeln auf alle Gesichter gezaubert hat!

Ein Wochenende im Oktober mit Sonnenschein, das für alle Teilnehmer dank der zahlreichen Veranstaltungen, Eindrücke und Erlebnisse unvergesslich bleiben wird. Unzählige Menschen haben die kleine mittelalterliche Stadt Esanatoglia und Umgebung sprichwörtlich auf den Kopf gestellt und in einen Spielplatz für Motorradfahrer und Biker aus ganz Italien verwandelt.“

Du hast von einem KTM Festival gesprochen? „Na klar! Es waren zwei Rennen geplant: das letzte Rennen um den Enduro-Titel und ein Motocross-Rennen auf der historischen Route von Esanatoglia, an dem nur Motorräder von KTM teilnahmen. Innerhalb kürzester Zeit war die Begeisterung so groß, dass das Programm um eine Mountainbike-Rundfahrt am Samstag und um ein noch nie dagewesenes Mountainbike-Rennen auf der Motocross-Strecke mit Start aus dem Startgatter erweitert wurde! Ein Spektakel auch für Enduro mit einem Wettkampf im Stil der Six Days! Zwei Rennen auf den Hügeln der Marken, Neuordnung der Ranglisten und ergebnisabhängige Startreihenfolge für spannende Finalrunden genau wie beim Six Days. Abwechselnde Starts, besondere Prüfungen und Zeitkontrollen, die nicht nur die Fahrer in den Bann zogen, sondern auch die vielen Zuschauer – und das an einem Wochenende, das auch aus Sicht des Wetters unter einem guten Stern stand.

Sahnehäubchen am Samstagabend: Max Giusti [ein sehr beliebter Schauspieler und Radiomoderator aus Italien] mit seiner Band. Im Zentrum von Esanatoglia zauberte er mit seinem Humor ein Lächeln auf die Gesichter und sein Programm bildete den Abschluss eines ereignisreichen Samstags, an dem er zur Freude der vielen Fans vor Ort sogar auf die Piste gegangen ist.“

Deshalb sprichst du also von einem Festival: Enduro, Motocross, Mountainbikes … „Genau! Viel mehr als nur sehr viele Fahrer und zahlreiche KTM Meister! In Esanatoglia waren auch die Enduro-Weltmeister Giò Sala und Arnaldo Nicoli, die Freestyler Vanni Oddera und Max Bianconcini, die ehemaligen und aktuellen Fahrradprofis Gibo Simoni, Diego Rosa und Marco Aurelio Fontana vor Ort, die mit ihrer Anwesenheit eine „Königsklasse“ der Weltmeistertitel bildeten und viel zu erzählen hatten. Das Einlaufen der zehn Trikotträger der letzten zehn Enduro Trophy-Rennen auf der Bühne hat Erinnerungen und Gefühle bei denen wach gerufen, die an allen Etappen der Trophy teilgenommen und diese organisiert haben. Einfach ein Spektakel!“


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Roby, der Mountainbikesport wird zweifellos von Millionen Menschen verfolgt. Sind Enduro und Motocross auch so beliebt in Italien? Werden sie im Fernsehen übertragen? „Die Motocross-Weltmeisterschaft wird live im Fernsehen übertragen und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Enduro dagegen kann aufgrund seiner Komplexität nicht so gut an das Fernsehpublikum verkauft werden. Ich bin aber sehr stolz darauf, dass das Finale in Esanatoglia ganze vier Stunden auf zwei wichtigen Kanälen, Nuvolari und Sport Television, gezeigt wurde. Das war das erste Mal, dass den Fans des Motorradsports so viel KTM direkt nach Hause gebracht wurde! Denkst du, dass wir übertrieben haben?”

Unglaublich … Denkst du, dass ihr mit dieser zehnten Ausgabe der Trophy an der Spitze angekommen seid? „Sicherlich befinden wir uns qualitativ auf einer neuen Ebene. Wir glauben aber, dass man sich immer verbessern kann, und haben immer ein offenes Ohr für positive Kritik von Menschen, die uns dabei helfen möchten, uns zu verbessern. Das ist unser Credo. Das bedeutet READY TO RACE für uns!“


Fotos: KTM/Roberto Rossi | Abmlab

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